Die
Jazz Bigband Graz (JBBG) ist eine österreichische
Big Band.
Das im Jahr 1998 im österreichischen Graz von Sigi Feigl gegründete Jazzorchester wurde zunächst durch Festivalauftritte u. a. mit dem US-amerikanischen Vokal-Sextett
Take 6, den New York Voices, Kurt Elling, Jon Hendricks und Bob Mintzer bekannt. In Zusammenarbeit mit Bob Brookmeyer und Ed Neumeister entstanden zwei erste Alben,
Here & There – JBBG Plays The Music Of Ed Neumeister (Mons Records, 1999) und
Question & Answer (Mons, 2001).
Im Jahr 2003 übernahmen der Saxofonist/Flötist Heinrich von Kalnein und der Trompeter/Sänger Horst-Michael Schaffer die künstlerische Leitung des Ensembles. In Kooperation mit mit dem langjährigen Schlagzeuger der JBBG, John Hollenbeck, wurde das Album
A Life Affair (Universal Music) eingespielt, gefolgt von
Joys & Desires (Intuition Records, 2005), mit dem Sänger Theo Bleckmann. Mit dem 2008 erschienenen Album
Electric Poetry & Lo-Fi Cookies (Intuition), komponiert von Bandleader Horst-Michael Schaffer, verband die JBBG Bigband Sound mit Minimal Music, afrikanischer wie elektronischer Musik, Spoken Word, Laptop- und Drum'n'Bass-Ästhetik. 2008 entstand mit dem Cellisten Friedrich Kleinhapl die
Fantasie für Violoncello und Big Band. 2011 erschien
Urban Folktales, mit Theo Bleckmann, Nguyên Lê und Gianluca Petrella als Gastsolisten. Zu den Mitgliedern der Bigband gehören bislang u. a. Christoph Pepe Auer, Barbara Buchholz, Johannes Enders, Robert Friedl, Herwig Gradischnig, Marko Lackner, Ed Partyka, Fritz Pauer, Uli Rennert, Christian Salfellner, Christophe Schweizer und Henning Sieverts.